„Sanguineum 2: Verschleierte Macht“ von Alexa Lor

Verlag: Self-Publisher

ISBN / ASIN: B07KVPKJYC

Release:  November 2018

Genre: Urban-Fantasy

Teil einer Reihe:
1. Sanguineum: Fürst der Naschar
2. Sanguineum: Verschleierte Macht

 

© Klapptext und Coverrechte: Alexa Lor / Autorin

Beschreibung:

Entscheidungen.
Jeder trifft sie jeden Tag; spontan oder wohlüberlegt. Große und kleine, wichtige und unbedeutende. Viele davon sind richtig, einige entpuppen sich im Nachhinein als falsch.

Auch Domenicus hat in seinem früheren Leben als Fürst der Naschar jeden Tag Entscheidungen getroffen. Jetzt wird er mit den Auswirkungen konfrontiert.
Persönliche Konsequenzen, aber auch solche, die nicht nur ihn selbst, sondern das gesamte Volk der Naschar betreffen.
Kann es ihm trotz neuer Identität gelingen, die Gefahr abzuwenden, oder muss wirklich erst eine Legende zur Wahrheit werden, um eine Katastrophe zu verhindern?

Findet es heraus!

Mein Eindruck:

Ein halbes Jahr ist inzwischen vergangen, seitdem Alexa Lor, mit dem 1. Band der Sanguineum Trilogie, die Naschar auf die Leserschaft losgelassen hat. Jetzt öffnen sich die Tore nach Naschkabor erneut und die Erzählung um Domenicus, Adriana, Barlas und Yannick geht in die zweite Runde.

Wie schon in „Der Fürst der Naschar“ fächert sich die Geschichte in mehrere Handlungsstränge auf, so dass auch aus mehreren unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Da in „Verschleierte Macht“ auch die Historie der Naschar eine tragende Rolle spielt, wechselt man nicht nur zwischen den einzelnen Figuren oder Schauplätzen, sondern auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Ich mag diese Komplexität sehr gerne und durch den sehr eingängigen Stil der Autorin hatte ich zu keiner Zeit Probleme mich auf die jeweilige Sichtweise einzustellen. Ganz im Gegenteil, es war schön alte Bekannte wieder zu treffen und an ihren Gedanken, ihren Hoffnungen, Ängsten und Zweifeln teilhaben zu können. Auch neue Figuren kamen dadurch direkt bei mir an und trugen ihren großen Teil zu der düsteren Grundstimmung bei, welche der Tatsache geschuldet ist, dass das Volk der Naschar um seinen Fortbestand bangen muss. Diese Situation bringt alle an ihre Grenzen und ruft ein Wesen auf den Plan – alt, mächtig, ein Relikt aus längst vergangen Tagen – dass für die meisten der Blutsauger in die Rubrik „Mythen und Legenden“ fällt. Auf seine eigene Art und Weise, ohne durch seine Überlegenheit den Thron an sich zu reißen, greift diese Kreatur sehr bedacht in das Gefüge ein und wird dadurch für mich zu einem überraschenden Charakter und einer absoluten Bereicherung für die Geschichte. Es geht sogar so weit, dass dieses Wesen nach abschließender Sympathiepunkteverteilung auf einer Stufe mit Yannick steht, der aus dem ersten Band mit großem Vorsprung gegenüber allen anderen herausgegangen ist.

Mit „Verschleierte Macht“ hat Alexa Lor einen wirklich starken Mittelband veröffentlicht, der mir persönlich sogar noch besser gefallen hat, als sein Vorgänger. Düster, komplex, mit der ein oder anderen Überraschung und einzigartigen Charakteren – von mir dafür eine klare Leseempfehlung.

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