„Ace in Space – Trident“ von Christian Vogt

„Ace in Space – Trident“ von Christian Vogt

Verlag: Ach je Verlag

ISBN: 978-3947720767

Softcover: 116 Seiten

Release: März 2021

Genre: Science-Fiction

Teil einer Reihe:
1. Ace in Space
2. Ace in Space – Trident (Spin-off)

© Klapptext, Zitat- und Coverrechte: Ach je Verlag

Beschreibung:

Danai Nhira, Callsign Princess, hat das Gangleben mit seiner Hackordnung und der tagtäglichen Jagd auf Likes und Follower hinter sich gelassen. Mit ihrer kleinen Staffel fliegt sie Charity-Runs für Gemeinschaften, die sich gegen die Unterdrückung der übermächtigen Großkonzerne stellen. Doch ein einfacher Lieferaufrag ist nicht, was er scheint, und Danai trifft im Hydra-Nebel auf Bandits, denen selbst ihre Flugkünste vielleicht nicht gewachsen sind …

Rasante Raumkämpfe, Saunaspionage und Weltraumpfannkuchen in einer von Social Media bestimmten Welt.

Enthält zusätzlich die Kurzgeschichten „Beyond the Gate“ von Stephan Urbach und „Razor Love“ von Judith und Christian Vogt.

Mein Eindruck:

Mit „Ace in Space“ haben Judith und Christian Vogt bei mir einen Nerv getroffen. Diversität und ein gesellschaftskritischer Blick verpackt in einem spannenden Science-Fiction Abenteuer. Als ich das Spin-off zum Hauptroman entdeckt habe, war für mich sofort klar, dass ich Danai, Kian und Neval einen erneuten Besuch abstatten werde. Frau will schließlich wissen, was es Neues zu entdecken gibt.

Der erste Satz:
– //YOLOGRAM Status von Prophet –

Mit „Ace in Space – Trident“ setzt Christian Vogt einige Zeit nach den Geschehnissen des Hauptromans an. Danai, Kian und Neval haben sich umorientiert, was ihre Aufträge im Cockpit und die Welt der Jockey-Gangs betrifft. Man möchte meinen, sie lassen es ruhiger angehen, doch an Action mangelt es nach wie vor nicht. Für mich war es toll zu lesen, was aus dem Trio geworden ist und wie sie ihr eigenes Ding durchziehen. Mit Flinn taucht in dem Spin-off sogar ein neuer Charakter auf, der, so unscheinbar er zu Beginn wirkt, ganz schön für Wirbel sorgt. Trotzdem passt er für mich irgendwie hervorragend dazu.

Zusätzlich zu dem Wiedersehen mit den Fliegerassen aus „Ace in Space“ enthält Trident noch zwei Kurzgeschichten, die sich mit der Vergangenheit beziehungsweise den Anfängen beschäftigen.
„Beyond the Gate“ gibt einen kurzen Blick auf die Anfänge der durch Minkowskium ermöglichten Raumfahrt und die Geburtsstunde der Gater. Jener Gruppe an Gläubigen, die dieses Element alleinig für sich beanspruchen.
„Razor Love“ setzt nicht ganz so weit in der Vergangenheit an und erzählt einige Hintergründe zur Quetzal – alte Technologie, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte.
Ich fand diese „Zugaben“ großartig, da für mich durch diese Erzählungen das „Ace in Space“ Universum noch runder geworden ist.

Nachdem mich schon „Ace in Space“ restlos begeistern konnte, möchte ich nun auch keine Zeile von „Ace in Space – Trident“ missen. Die Geschichten sind wundervoll umgesetzte Science-Fiction, wie ich sie gerne öfter lesen würde, daher gibt es von mir, wie auch schon für den Hauptroman, eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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