“Beautiful Agony 3 – World Ending” von Akira Arenth

“Beautiful Agony 3 – World Ending” von Akira Arenth

Verlag: Self-Publishing

ISBN: 978-1724001979

Softcover: 250 Seiten

Release: Oktober 2018

Genre: Contemporary, BDSM, Apocalypse

Teil einer Reihe: Beautiful Agony

1. Black Wedding
2. Apocalypse
3. World Ending

© Klapptext und Coverrechte: Akira Arenth / Autor

Beschreibung:

Arian steht vor einer schweren Entscheidung. All die Geschehnisse der letzten Tage erschüttern sein Vertrauen in seinen geliebten Raik so sehr, dass er an dessen Ehrlichkeit zweifelt und mit zunehmender Hoffnungslosigkeit fast jeglichen Mut verliert. Mit Levis Unterstützung konnte er sich dem Standardprozedere der Lageraufnahme gerade so entziehen, aber der für seine Gnadenlosigkeit berüchtigte General Kajetan erfährt schließlich durch einen Zufall doch von seiner Existenz. Kajetan ist kein Mann, der sich auf der Nase herumtanzen lässt und so fassen Levi und Arian Hals über Kopf einen folgenschweren Entschluss.

Wird Arian die Liebe seines Lebens aufgeben und alles hinter sich lassen oder entscheidet er sich dafür, an Raiks Seite zu bleiben und damit für den Ort, der schlimmer erscheint als die Hölle selbst?

Mein Eindruck:

Beautiful Agony geht mit „World Ending“ in die dritte Runde. War das Leben in Band zwei, mit dem Schauplatz auf Oskars Farm, größtenteils zwar entbehrungsreich aber noch relativ sicher, müssen Ari und Raik in diesem Teil schmerzhaft erleben, welche Zustände der Krieg mit sich bringt. Da die Geschichte weiterhin aus Arians Sicht erzählt wird, tritt Raik zu Anfang von „World Ending“ etwas in den Hintergrund – nicht, weil er an Präsenz verliert, sondern schlicht und ergreifend durch die räumliche Trennung der beiden. Aris Status, der bei der Aufnahme in das Lager durch Vitamin B zustande gekommen ist, unterscheidet sich gravierend von dem, den Raik inne hat. Die Umstände, unter denen dieser leben muss und die auch Arian, nach dem späteren Verlust seiner Privilegien, aufgezwungen werden, empfand ich wirklich beklemmend. Das Szenario erinnert an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, an die Arbeits- und Vernichtungslager, in denen die Menschen unter unwürdigen Bedingungen „gehalten“ wurden – ohne Hoffnung und der Willkür, der Uniformierten, völlig ausgeliefert.

– „Na ja, so gesehen ist jeder Tag im Leben nur eine Fristverlängerung, bis wir sterben, aber ich habe doch immer am Glauben festgehalten, dass ich durch meine Entscheidungen beeinflussen kann, wie lange ich noch auf dieser Erde wandle.“ – (S. 112)

Und Arian trifft Entscheidungen, er wächst über sich hinaus, nicht dem Selbsterhaltungstrieb geschuldet, sondern für Raik, welcher in diesem Band das ein oder andere Mal seine verletzliche Seite durchblicken lässt. Was Arian, Raik und auch mich, als Leser, im nächsten Band erwartet, steht nach dem wirklich abgefahrenen Plot Twist zum Schluss – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Sternen.

Für mich ist „Wordl Ending“ der düsterste, aber auch stärkste Teil der „Beautiful Agony“ Reihe. Akira Arenth hat es wieder einmal geschafft, eine Geschichte zu Papier zu bringen, die zwar einen bedrückenden Grundton besitzt, durch den unverkennbaren Humor des Autors aber auch unweigerlich die Stimmung hebt – dafür eine klare Leseempfehlung.

 

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