„Beautiful Agony 1 – Black Wedding“ von Akira Arenth

Verlag: Self-Publisher

ISBN / ASIN: B07DR2WG4Z

Release: Juni 2018

Genre: Contemporary, BDSM, Apokalypse

Teil einer Reihe:
1. Beautiful Agony – Black Wedding
2. Beautiful Agony – Apocalypse
3. Beautiful Agony – World Ending

© Klapptext, Zitat- und Coverrechte: Akira Arenth / Autor

Beschreibung:

Arian ist von seinem eintönigen Leben mehr als frustriert. Er arbeitet als Nachtwächter im Zoo, geht an den Wochenenden auf einschlägige Gay-Partys und verdient sich vor der Webcam was nebenbei, doch eigentlich will er nur eines: endlich seinen Mr.Right finden! An Angeboten mangelt es ihm nicht, doch er selbst ist äußerst masochistisch veranlagt und sein zukünftiger Partner sollte das passende Pendant dazu bilden, was sich als schwierig erweist. Beim Besuch eines noblen BDSM-Clubs wird ihm ein Angebot offeriert, das er nicht ausschlagen kann. Er bekommt die Chance, als einer von fünf Sklaven an einer „Black Wedding“ teilzunehmen, um doch noch den Dom seines Lebens zu finden. Der Haken ist: Er darf dabei nichts sehen und hat auch keinen Einfluss darauf, welcher der fünf Master ihn auswählt.

Die Veranstaltung erweist sich aber trotz seiner anfänglichen Bedenken als vielversprechend und Raik, der Mann, der Arian auswählt, scheint fast schon perfekt zu sein. Leider wird ihr Kennenlernen rüde von etwas unterbrochen, mit dem keiner gerechnet hat: dem Dritten Weltkrieg.

Mein Eindruck:

Eine Neuveröffentlichung von Akrira Arenth ist für mich ein Lese-Muss denn sein Schreibstil ist einzigartig. Immer direkt und unverblümt, meistens rotzig frech aber nie oberflächlich und jeder, der seine Geschichten kennt, wird mir beipflichten. Nur wenige Autoren habe solch einen hohen Wiedererkennungswert in ihrer Art zu scheiben und auch bei „Beautiful Agony – Black Wedding“ ist nach nur wenigen Seiten klar, aus welcher Feder dieses Werk stammt – selbst, wenn es nicht vorne auf dem Cover stehen würde. Das, wie alle anderen auch, von Kira Yakuza stammt und mit dem sie sich, meiner Meinung nach, selbst übertroffen hat. Zum einen ist es wunderschön und zum anderen passt die Symbolik perfekt zu Arians und Raiks Geschichte. Diese wird nur aus der Sicht von Arian erzählt und man erhält dadurch schnell Zugang zu ihm und seinem Seelenleben. Er ist nicht gerade mit Selbstbewusstsein gesegnet und seine Einschätzungen bezüglich sich selbst haben mich oft betroffen gemacht, denn es ist gut nachvollziehbar, dass jemand, der sein ganzes Leben nur geduldet und nie wirklich geliebt wurde, sich den Schuh des „du kannst nichts, du bist nichts“ ohne Gegenwehr anzieht. Neben der gefühlten „Unsichtbarkeit“ erschweren seine sexuellen Vorlieben und optischen Ansprüche die verzweifelte Suche nach einem Partner zusätzlich. Eine kleine Chance sieht Arian, als er völlig unverhofft, als Sub zu einer Black Wedding eingeladen wird. Wie mutig das von ihm ist, entgeht ihm dabei vollkommen, denn sich blind und wehrlos in die Hände eines völlig Fremden zu begeben würde bei manch anderem die Alarmglocken schrillen lassen. Die Hoffnung, das große Los zu ziehen und jemanden zu treffen, der ihn leiden lässt und trotzdem fähig ist ihn aufzufangen, treibt ihn kontinuierlich an und mit Raik hat ihm Akira Arenth einen Gegenpart geschenkt, der mir wahnsinnig gut gefällt. Denn Raik ist nicht eins zu eins das, was Arian sich immer erträumt hat, doch er lässt in ihm eine Seite anklingen, die ihm zu denken gibt und genau das macht die Situation zwischen den Beiden sehr spannend. Vor allem nachdem über Nacht ein Szenario eintritt, das, weltpolitisch betrachtet, gar nicht so abwegig ist und wirklich glaubhaft bei mir ankommt. In die technische Steinzeit zurückversetzt machen sich die zwei auf den Weg die Apokalypse hinter sich zu lassen und finden dabei etwas unendlich Wertvolles – die Liebe.

„Arian, man kann Liebe weder versprechen noch befehlen oder einfordern.“ … „Aber verschenken … Ich habe dir schon längst mein Herz geschenkt, Raik. Es liegt nur noch an dir, ob du es behalten oder wegwerfen willst.“

Diese zitierten Worte finde ich wundervoll, da sie die Entwicklung der Beiden ein Stück weit wiedergeben und ich freue mich darauf, zu erfahren, wie die Geschichte um Arian und Raik im zweiten Band weiter geht.

 

 

2 thoughts on “„Beautiful Agony 1 – Black Wedding“ von Akira Arenth

  1. Super geschrieben! Ich denke über Akis Bücher genau wie du!
    Und Arian und Raik gefallen mir beide auf ihre eigene Art sehr gut.
    Auch ich freue mich sehr auf die noch folgenden Bände und hoffe, dass du dann wieder etwas darüber schreibst…

    1. Danke dir, das freut mich wirklich! 🙂
      Lesen werde ich die Folgebände auf alle Fälle und ich denke, dass auch eine Rezension dazu folgen wird, da Akiras Geschichten bei mir eigentlich immer punkten können …

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