„The A-Files: Die Amazonen Akten“ Hrsg. Sascha Eichelberg

Verlag: Talawah Verlag

ISBN: 978-3947550319

Softcover: 516 Seiten

Release: Juli 2019

Genre: Urban-, High-Fantasy, Science-Fiktion

Teil einer Reihe:

 

© Klapptext und Coverrechte: Talawah Verlag

Vorweg möchte ich mich noch ganz herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken.

Laut Gesetzgebung fällt dieser Beitrag dadurch unter „Werbung“!

Beschreibung:

Amazonen. Sie sind stolz, sie sind stark, sie sind unerschrocken. Legenden ranken sich um ihren Mut und ihre Schlachten, ihre Siege und ihre Niederlagen. Aber woher kommen sie eigentlich? Wo wollen sie hin? Und wo machen sie Urlaub?

Lange mussten wir auf die Antworten warten, nun sind sie endlich da: Die Amazonen-Akten enthüllen in 32 Geschichten völlig ungeahnte Wahrheiten über die kriegerischsten Wesen der Mythenwelt. Hier werdet ihr alles finden: Roboter, Räuber und Raumschiffe. Abenteuer und Ungeheuer. Zauber und Zorn. Magie und Märchen.

Mein Eindruck:

Für mich sind Anthologien immer wie eine Packung Überraschungseier, vor allem, wenn ich bis dato noch von keinem der mitwirkenden Autoren etwas gelesen habe. An „Die Amazonen Akten“ bin ich somit ohne große Erwartungshaltung herangegangen, lediglich auf den Beitrag von Sarah Natusch war ich neugierig, da dieser sich mit queeren Figuren beschäftigt. Die Geschichten der Sammlung, mit dem Thema Amazonen als gemeinsamen Nenner, könnten von der Umsetzung der Vorgabe her unterschiedlicher nicht sein. Die Palette ist breit gefächert und bedient fast jedes Genre, sodass es für mich von Story zu Story wirklich spannend war herauszufinden, in welche Welt ich denn als nächstes eintauchen würde. Durch die unterschiedliche Herangehensweise und verschiedenen Stile der Beteiligten ist es bei Anthologien eigentlich unmöglich, dass alle Beiträge gefallen. Auch auf die „Die Amazonen Akten“ trifft das zu, wobei die Anzahl der Storys, denen ich etwas abgewinnen konnte, relativ hoch ist. Im Ganzen betrachtet ist „The A-Files“ eine gelungene, runde Sammlung an Geschichten, für die ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche. Die Beiträge, die mir am besten gefalle haben, sind:

Matthias Teut – Das Blut der Amazonen
Für mich keine klassische Geschichte zu dem Thema, sondern Urban-Fantasy mit einem etwas morbiden Charme, bei dem die Amazonen einmal auf der Seite der Gejagten stehen. Fand ich großartig!

Pascal Wokan – Die erhobene Kriegerin
Eine Amazone, die des Kämpfens überdrüssig ist und doch, oder vielleicht gerade deswegen, auserwählt wird ihr Volk zu führen. Sehr atmosphärisch und toll geschrieben.

Laurence Horn – Der Club der eisernen Ladys
Steampunkt trifft bei mir fast immer einen Nerv, so fand ich diese Kombination aus deutschem Kaiserreich und Amazonen auch ungemein spannend.

Nadine Y. Kunz – Der Wolf
Ich liebe düstere Settings. Das, und die Intentionen der Amazone, sowie deren Umsetzung gefielen mir bei dieser Geschichte richtig gut.

Nele Sickel – Der Amazonenkönig
Ein ganzer Amazonen-Planet und ein männlicher Diplomat der Erde, mit einer vorgefertigten Meinung. Science-Fiction mit einem wirklich genialen und witzigen Ende.

Sarah Natusch – Das Ritual
Hier fand ich die Message der Geschichte toll. Stärke bedeutet nicht, sich Althergebrachtem unterzuordnen, sondern für sich selbst den richtigen Weg zu finden, und diesen auch zu gehen.

Valerie Loe – Eine kleine Reise
Die Welt in einer nicht so rosigen Zukunft. Technische Errungenschaften, die sich gegen ihre Schöpfer erheben. Dystopische Geschichten können bei mir eigentlich fast immer punkten, so auch diese hier.

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Danke!

 

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