“Tales of the fucked 2” von Akira Arenth und J. K. Rigson

Verlag: Self-Publisher

ISBN: 978-1973574217

Softcover: 182 Seiten

Release: Februar 2018

Genre: Contemporary

Teil einer Reihe:

1. Tales of the fucked 1
2. Tales of the fucked 2

© Coverrechte: Akira Arenth / Autor

Rezension

Ein würdiger Nachfolger zum ersten Band!

Weg aus Berlin, weg aus seinem gutbürgerlichen, spießigen Elternhaus und den intoleranten Erzeugern – das will Jonah/Acun als er sich aufmacht um sich an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig zu bewerben. Doch der Höhenflug dauert nur so lange bis er merkt, dass noch zig andere einen der wenigen Studienplätze ergattern möchten. Gefrustet durch die minimale Aussicht auf Erfolg bei diesem Vorhaben, ertränkt er seine geplatzten Zukunftsträume in einer Bar und erhält dort von einem anderen Gast ein deff. unmoralisches Angebot. Acun steigt auf „ein kleines Taschengeld und ein Bett für die Nacht“ ein, da er sonst die Zeit bis zum Morgen aufgrund einer nicht vorhandenen Schlafmöglichkeit in der Kälte verbringen müsste. Auf der Rückfahrt nach Berlin überdenkt er seine Zukunftsperspektiven und kommt zu dem Entschluss, dass ein Studienplatz Utopie, die Rückkehr zu seinen Eltern keine Option aber ein Ausbau des „Taschengeld-Jobs“ durchaus eine Überlegung wert ist. Gesagt – getan und somit steht ein paar Monate später Boss, ein Familienvater mit Doppelleben, auf seiner Liste der Stammkunden an erster Stelle.

Tales of the f*cket 2 ist die überarbeitete Version des Erstlings, Acun – unexpected love, von J. K. Rigson. Dass sich die beiden Autoren der Geschichte noch einmal angenommen haben, sie erweitert und vor allem der Schluss, welcher mir im der Grundstory etwas zu überhetzt war, ausführlich ausgearbeitet wurde, macht diese Geschichte zu einem würdigen Teil der Tales of the f*cked-Reihe. Vor allem humortechnisch merkt man, dass Akira Arenth seine Finger mit im Spiel hatte. Aber auch die Hauptprotagonisten sind toll ausgearbeitet und mit ihren Eigenarten und der Unterschiedlichkeit der beiden sehr liebenswert. Was das Ganze für mich aber so berührend macht ist die Tatsache, dass hinter dieser sehr unterhaltsamen Story etwas „ECHTES“ steckt, dass auch in den unmöglichsten Situationen und trotz aller Widrigkeiten im realen Leben die Chance gegeben ist sein persönliches Glück zu finden.

Der erst Teil der Reihe ist eines meiner Lieblingsbücher von A. Arenth und hat schon einige Re-Reads hinter sich, auch die Geschichte um Acun und Boss wird einen Platz auf der Liste der Re-Reads bekommen und somit von mir eine 100%ige Leseempfehlung!

 

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