„Sein schönster Sommer“ Hrsg. J. Walther

Verlag: Self-Publishing

ISBN: 978-1974325238

Softcover: 348 Seiten

Release: Juni 2019

Genre: Contemporary, Drama, Science-Fiction, Urban-Fantasy

Teil einer Reihe: –

© Klapptext und Coverrechte: J. Walther

Beschreibung:

Sommer – ein Versprechen von Hitze, sonnengetränkten Tagen und lauen, entspannten Nächten. Von Freibad und See, Meer und Urlaub. Von Lust und Sinnlichkeit, die unter der Sonne aufblühen.

Männer treffen sich um sich ineinander zu verlieben, zu entlieben oder nicht voneinander zu lassen. Manchmal romantisch, dezent erotisch, selten traurig, wird in den zehn Geschichten bekannter AutorInnen dem Sommer gehuldigt.

Mit Beiträgen von: Elisa Schwarz, Paul Senftenberg, Justin C. Skylark, Carmilla DeWinter, Levi Frost, Lena M. Brand, Dima von Seelenburg, Björn Petrov, Kai Brodersen und J. Walther.

Mein Eindruck:

Diese Sammlung an Geschichten schlummerte schon einige Zeit auf meinem Reader, bis ich sie nun endlich aus dessen Tiefen hervorgeholt habe. Mit vielen, der beteiligten Autoren und Autorinnen, habe ich bereits durch andere Werke Bekanntschaft gemacht und wusste somit in etwa, was mich erwarten würde. Und dennoch hat mich „Sein schönster Sommer“ überrascht.

So vielfältig und breit gefächert wie die einzelnen Geschichten, sind auch die Emotionen, die sie hervorrufen. Die Leichtigkeit und Freiheit, das Gefühl, dass sich nur in den warmen Monaten des Jahres einzustellen vermag, transportieren einige der sehr unterschiedlichen Beiträge. Es gibt aber auch Sommer, vor denen man am liebsten flüchten möchte und wiederum andere mit einer bitter-süßen Note. Eines haben die Geschichten aber, bis auf eine Ausnahme, gemeinsam. Sie konnten mich begeistern, mich träumen lassen und waren teilweise, gemessen an ihrer Länge, wahnsinnig intensiv und bewegend. Eine kleine, feine Sammlung für all jene, die sich den Sommer in die kalte Jahreszeit holen, oder die warmen Tage untermalen wollen.

Die Beiträge, die sich mir besonders eingeprägt haben – positiv, sowie negativ – möchte ich noch kurz erwähnen.

Sommer am See / Elisa Schwarz
Eine atmosphärische Geschichte über das Anderssein, aber auch über Zusammenhalt – und natürlich über die Liebe.

Sein schönster Sommer / Kai Brodersen
Erschütternd, tragisch und gleichzeitig wundervoll. Der Beitrag mit dem größten Nachhall.

Wenn er tanzen will / Lena M. Brand
Diese Geschichte erinnert mich mit ihrem Setting an meine eigene Jugend. Eine leise, wundervolle Lovestory.

Bloody summer / Björn Petrov
Science-Fiction, die ich in der Art in einer Sommeranthologie nicht erwartet hätte. Für mich großartig!

Lakeview Summer / Paul Senftenberg
Die Geschichte ist wie ein Drehbuch ausgelegt. Es war dadurch schwer für mich einen Zugang zu finden und somit leider der einzige Beitrag, mit dem ich hadere.

Für mich ist „Sein schönster Sommer“, trotz des einen Ausreißers, der auch nur Aufgrund der Drehbuchform zustande kam, eine Anthologie mit durchgängig hohem Niveau und bekommt von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.