Blogtour „Ich, Du und für immer Wir“ – Autoreninterview mit Sven Krüdenscheidt

An alle, die hierher gefunden haben, ein herzliches Willkommen zur Blogtour von „Ich, Du und für immer Wir“ – und ich bin aufgeregt, wirklich aufgeregt!

Dies ist mein erstes Gemeinschaftsprojekt, also völliges Neuland für mich, und ich darf dieses Event auch noch mit einem Autoreninterview eröffnen.

Vorweg aber ein paar kurze Infos zu „Ich, Du und für immer Wir“.

 

© Klapptext und Coverrechte: MAIN Verlag

Von Sven Krüdenscheidt

Erschienen im MAIN-Verlag

ISBN/ASIN: 9783959492683 / B07PVC8J6M

Und darum geht´s …

Ein Tyrann als Vater und Wehrmacht statt Studium, Ferdinand hat es nicht leicht.

Aber gerade bei der Wehrmacht ändert sich sein ganzes Leben, denn dort trifft er Georg. In einer dunklen Zeit, in der gleichgeschlechtliche Liebe den Tod bedeuten kann, sind Ferdinand und Georg einander verfallen.

Ihre Suche nach dem Glück bringt sie an die Grenzen dessen, was ein Mensch ertragen kann.

Das Taschenbuch hat 248 Seiten. Der erste Teil war vor 2 Jahren mal eine Woche unter anderem Titel auf dem Markt. Inzwischen ist er um einen zweiten Teil angewachsen, erweitert und überarbeitet worden.

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Auf der LBM´19 habe ich Sven Krüdenscheidt als wahnsinnig netten und sympathischen Gesprächspartner kennen gelernt, deswegen bin mir sicher, dass ihr euch auch bei dem nachfolgenden Interview auf spannende Antworten und Einblicke freuen könnt.

 

Dann lass uns mal loslegen, mein Lieber …

Ich finde es ja immer sehr spannend, die Person, die hinter den Büchern steckt, etwas näher kennen zu lernen. Würdest du dich deswegen bitte für alle, die dich noch nicht auf dem Schirm haben, kurz vorstellen.

Klaro sehr gerne. Also wo fange ich am besten an? Mmh… na gut ich verrate euch als erstes mein Alter. Ich bin 31 Jahre alt oder jung wie man es nimmt und in diesem Jahr 10 Jahre glücklich verheiratet. Neben dem Schreiben arbeite ich ganz nebenbei noch als Qualitätsmanagementbeauftragter für eine Pflegeeinrichtung und diesen Job möchte ich auch nicht missen. Was gibt es sonst noch über mich zu sagen? Ich habe es! Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und das in vielerlei Hinsichten. Und was ich gar nicht leiden kann, sind Lügen. Denn ich denke, es gibt immer eine Möglichkeit die Wahrheit zu sagen egal wie schlimm sie auch ist. Ich liebe es meinen Kaffee in einem fremden Land zu genießen und sei es nur für ein Wochenende. Was ich jedoch überhaupt nicht mag ist Sport. Ich bewundere die Leute, die sich nach der Arbeit aufraffen können und sich dann an der Hantelbank verausgaben.

 

Da haben wir wohl was gemeinsam. Der Sport und ich kommen auch auf keinen gemeinsamen Nenner. ^^

Nun aber zu deinem neuen Buch. Die Zeit des NS-Regimes ist eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Vergangenheit. Wie bist du auf die Idee gekommen, die Geschichte um Ferdinand und Georg ausgerechnet im 3. Reich spielen zu lassen?

Oh, diese Frage wurde mir auf der Messe auch schon ganz oft gestellt . Ich bin morgens aufgewacht und hatte da eine fast schon fertige Story im Kopf. Und da es mein aller erstes Buch ist was ich geschrieben habe, habe ich mir einen Kaffee aufgesetzt den Laptop eingeschaltet und gegoogelt. Denn ich muss dazu sagen, ich war vorher nicht der große Leser und daher sehr unerfahren. Nach und nach vertiefte ich mich in Literatur um noch mehr über die dunkelste Zeit Deutschlands zu erfahren. Dann kam das eine zum anderen und ich konnte mich nicht mehr von den beiden Protagonisten lösen.

 

Hast bzw. hattest du im Vorfeld Kontakt zu Zeitzeugen und somit die Möglichkeit Informationen aus erster Hand mit einfließen lassen?

Ja die hatte ich in der Tat. Da ich zu dieser Zeit noch als Altenpfleger gearbeitet habe, gab es auch zwei Patienten, die mir ganz viel über diese Zeit erzählen konnten und ich muss euch sagen, manche Dinge konnte ich gar nicht fassen so schlimm waren sie.

 

© Foto: Sven Krüdenscheidt

Manche Autoren geben bewusst oder unbewusst so einiges von sich selbst an ihre Protagonisten weiter, findet man auch einen Teil von dir in „Ich, Du und für immer Wir“?

Gerade meine Familie und Freunde finden viele Gemeinsamkeiten zu den Protagonisten . Ich hingegen verneine es immer. Aber so ganz unter uns, ich denke das ein oder andere Merkmal könnte auch auf mich zutreffen. Aber das bleibt mein Geheimnis , da ich es viel interessanter finde, wenn andere sich die Mühe machen und Parallelen herstellen.

 

Das „Grundgerüst“ – ich bezeichne es jetzt einfach mal so – hattest du ja schon vor geraumer Zeit selbst veröffentlicht. Was hat dich dazu bewogen es relativ schnell wieder vom Markt zu nehmen, nochmal komplett umzukrempeln und dann über einen Verlag neu zu veröffentlichen?

Also ein Grundgerüst war es nicht . Es war der erste Teil . Ich hatte mich zuvor schon mit dem Verleger unterhalten und da stand meine Entscheidung schon fest und da ich es eh noch erweitern wollte, war es auch ganz schnell wieder von den Bildschirmen verschwunden.

 

Zum Abschluss würde mich noch interessieren, ob du ein Lieblingszitat aus dem Buch hast.

Da gibt es eine ganze Menge. Aber eines finde ich besonders gut.

„Glück ist kostbar. Wenn man es besitzt, muss man das Beste daraus machen, denn es kann einem jeden Moment wieder genommen werden.“

 

Warum ausgerechnet dieses? Was bedeutet es dir?

Es zeigt einem, dass man jeden Moment genießen muss und das man sich auch über Kleinigkeiten freuen sollte. In der heutigen Zeit sehen wir vieles als selbstverständlich, aber nichts ist selbstverständlich.

 

Stimmt, man nimmt leider vieles, gerade in unserer Gesellschaft, als gegeben hin und doch sind es die kleinen Dinge des Lebens, die man wertschätzen sollte, da sie es sind, die uns wirklich glücklich machen.

Für den wundervollen Schlussgedanken und deine Antworten möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Mit deinem Herzensbuch wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg und natürlich reichlich Plotbunnys für zukünftige Werke.

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Für euch geht es Morgen schon weiter.

Die Blogtour macht Halt bei Biblionatio und dieser Beitrag widmet sich ganz dem Thema Wehrmacht.

Alle Reisedaten im Überblick:
31.03.19 Autoreninterview – Mein Regal voller Regenbögen
01.04.19 Wehrmacht – Biblionatio
02.04.19 Homosexualität im Wandel der Zeit – Kathi´s Bücherecke
03.04.19 Homosexualität während der NS-Zeit – Mr. Exlibris
04.04.19 Charaktere – Bigsi´s Welt
 

Wer von euch bis hier hin mit dem Lesen durchgehalten hat, bekommt nun die Chance ein Goody-Päckchen zu ergattern.

Was ihr dafür tun müsst? Lediglich eine klitzekleine Frage beantworten …

– Wie entstand die Idee zu „Ich, Du und für immer Wir“? –

 

Sendet mir die Antwort entweder per PN auf meiner FB-Seite oder direkt per E-Mail an mail@Mein-Regal-voller-Regenbögen.de

Das Gewinnspiel läuft bis zum 01.04. um 12 Uhr, die Auslosung erfolgt noch am selben Tag

 

Hier noch das übliche „Kleingedruckte“ und Viel Glück!

  • Den Gewinner ermittelt der Zufallsgenerator und wird von mir auf dem selben Weg der Beteiligung (PN oder E-Mail) über den Gewinn informiert.
  • Der Gewinner erklärt sich durch die Teilnahme damit einverstanden, dass sein Name gegebenenfalls in den Sozialen Medien veröffentlicht wird.
  • Erfolgt binnen 48 keine Reaktion bezüglich der Versandadresse wird neu ausgelost.
  • Der Versand des Gewinns erfolgt nur innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Auch wenn der Beitrag über FB geteilt wird, FB hat mir dem Gewinnspiel nichts zu tun.

 

2 thoughts on “Blogtour „Ich, Du und für immer Wir“ – Autoreninterview mit Sven Krüdenscheidt

  1. Guten Morgen
    Ein tolles Interview und ich liebe das Buch von Sven. Es zeigt uns doch das nichts selbstverständlich ist. Ein super netter Autor , den ich im Oktober 18 kennenlernen durfte
    Herzliche Grüße
    Ines

    1. Danke dir, Ines 🙂
      auch ich durfte Sven Krüdenscheidt als super netten Menschen kennenlernen.
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne

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