Wenn nach dem Ende noch nicht Schluss ist – Fanfiktion zu “Cyberempathy”

Ich schätze, jeder hat sich schon ein Mal in so einer Situation befunden. Man schlägt die letzte Seite eines Buches zu und denkt sich: “Das ist jetzt aber nicht sein/ihr Ernst!”

Nach dem Schlusssatz von “Cyberempathy” ging es mir zumindest so. Ich wollte nicht, dass es zu Ende war.

E.F. v. Hainwald hatte seine Leser vor kurzem dazu aufgerufen, ihre Gedanken, was nach den Ereignissen im letzten Kapitel der Geschichte vorgefallen sein könnte, zu Papier zu bringen. Eigentlich habe ich absolut keine Ambitionen selbst etwas zu schreiben, aber die Gelegenheit konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!

Der nachfolgende Text enthält kleine Spoiler zu “Cyberempathy”. Wer die Story noch nicht kennt und sie vollkommen neu entdecken möchte, sollte hier aussteigen. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim lesen.
(Feedback wird von mir natürlich gerne angenommen.) 

 

Der Schweiß rann Maddox über die Stirn, brannte in seinen Augen, und noch viel mehr in den vielen kleinen und größeren Schnitten, die seine linke Gesichtshälfte zierten. Das Resultat einer geborstenen Fensterscheibe, die der Druckwelle der letzten Explosion nichts mehr entgegensetzen konnte. Er hatte es nicht mehr geschafft rechtzeitig in Deckung zu gehen, und so waren auch die Teile seines Körpers, die keine kybernetische Optimierung hatten, momentan von unversehrt weit entfernt. Sein Zustand machte das Vorhaben, den Schuttwall gigantischen Ausmaßes zu erklimmen, nicht einfacher, aber nach allem, was in den letzten zwei Wochen in der Unterstadt passiert war, drohte ihm aktuell zumindest keine Gefahr. Ob es Schicksal oder das Erbarmen irgendeiner obskuren Gottheit war, dass er nicht unter den Trümmern eines einstürzenden Gebäudes begraben worden war oder bis zur Unkenntlichkeit verkohlt in einer Ecke lag, war ihm eigentlich egal. Er war am Leben. Das war das einzige, was zählte. Der allgegenwärtige Verwesungsgeruch zeigte, dass viele andere nicht so viel Glück hatten. Gerade die, die nur wenig Erfahrung mit der grausamen Wirklichkeit eines Krieges oder zumindest dem Kämpfen im Allgemeinen hatten, waren dieser groß angelegten Säuberungsaktion zum Opfer gefallen. Die Regierung von Skyscrapes hatte sie behandelt wie Kakerlaken im Zwischenboden und zur Beseitigung einen Kammerjäger in Form eines Goliaths sowie ein paar Fluggleiter mit ihren Kampfdrohnen vorbei geschickt.

Nur noch wenige Meter und er würde sich ein umfassendes Bild von dem machen können, was diese offiziell nicht mehr existierende Kriegstechnologie von seiner Heimat übriggelassen hatte. Als sich Maddox über die Kante des Mauerstücks zog, das den Gipfel des Schuttberges markierte, war er am Ende seiner Kräfte. Seine Hände fühlten sich an, als ob sich die Haut von den Fingern schälen würde, die Muskeln in seinen natürlichen Gliedmaßen zitterten, und wenn er etwas im Magen gehabt hätte, hätte er den Inhalt vor Überanstrengung wahrscheinlich noch einmal Revue passieren lassen. Auf allen Vieren kroch er in die Mitte des kleinen Plateaus. Sein Körper streikte. Er bewegte sich seit Anfang der Kämpfe am Limit, was jetzt seinen Tribut einforderte. Eine gefühlte Ewigkeit kauerte er auf dem von Rissen durchzogenen Stück Beton, bevor er in der Lage war, sich aufzurichten und dann einmal langsam um die eigene Achse zu drehen.

Bildquelle: Camila Rodrigues auf Pixabay

»Scheiße!«

Er hatte zwar ein paar Menschen getroffen, nachdem der anhaltende Dauerbeschuss, warum auch immer, vor ziemlich genau vier Tagen abrupt endete und sich die Überlebenden langsam wieder auf die Straßen wagten. Auf diesen Anblick war er aber trotz der eindrücklichen Schilderungen nicht vorbereitet gewesen. Vor seinen Augen wechselten sich Ruinen, die nur noch von ihrem Stahlgerippe aufrecht gehalten wurden, mit Schuttbergen und Kratern, aber auch halbwegs intakten Gebäuden ab. Über allem lag eine dicke Schicht aus Dreck und Asche. Vereinzelte Brandherde, die dem kontinuierlich wiederkehrenden Kondensregen trotzten, und die zuweilen tatsächlich noch funktionierenden Beleuchtungseinheiten tauchten das Szenario in ein diffuses Licht.

›Vollkommen surreal‹, schoss es ihm durch den Kopf.

Die Umgebung spiegelte den grausamen, unausgeglichenen Kampf wider, der hier geführt worden war. Das Ziel, sie alle auszurotten, hatte die Obrigkeit allerdings nicht erreicht. Hier gab es noch Menschen, und Maddox machte von seinem Aussichtspunkt sogar etwas aus, das wie ein großes Lager anmutete. Zwischen niedrigen, fast völlig unangetasteten Gebäuden spannten sich provisorisch zusammengeflickte Planen, die den runden Platz darunter vor dem nächsten Guss aus der Deckenebene schützten. Je länger er diese Insel in all dem Chaos beobachtete, desto mehr Details fielen ihm ins Auge. Es herrschte ein Kommen und Gehen, trotzdem wirkte alles gut organisiert. Behelfsmäßige Tische waren aufgestellt worden, an denen Menschen saßen und offensichtlich mit Essen versorgt wurden. Darunter auch versorgte Verwundete. Wenn er es richtig im Kopf und sich bei der Orientierung nicht völlig vertan hatte, beherbergte eines der Gebäude eine Klinik. Zwar geführt von einem der Syndikate, aber das war in dieser Situation gerade nebensächlich. Maddox musste dort hin. Er musste wissen, was genau seit dem Einfallen des Goliaths und dessen Begleiter geschehen war. Außer, dass der Angriff von ganz oben autorisiert sein musste und Gerüchten, die nicht mehr waren als ein Vielleicht oder ein Eventuell, wusste er eigentlich nichts. Zusätzlich trieb ihn sein leerer Magen an und natürlich der Gedanke an die minimale Chance, jemanden zu treffen, den er kannte. Fürs Erste hieß es aber, auf irgendeine Weise wieder auf Bodenniveau hinab zu kommen, ohne sich doch noch den Hals zu brechen.

Mehr als verhalten näherte er die letzten Schritte bis zum Ziel. Die anfängliche Euphorie flaute mit jedem Meter ab, den er hinter sich brachte. Von weitem wirkte das Ganze noch wie eine Art Auffangstation, bei näherer Betrachtung musste er allerdings feststellen, dass hier ausschließlich Leute der Syndikate anwesend waren.

›Nicht gut. Gar nicht gut.‹

Vor allem, wenn sich deren geballte Aufmerksamkeit auf einen einzelnen richtete, so wie jetzt auf ihn. Innerhalb von ein paar Sekunden bildete sich um ihn ein Ring aus genetisch und kybernetisch aufgerüsteten Körpern. Um die hätte er in der Zeit davor mit Sicherheit einen großen Bogen gemacht. Es war nur allzu deutlich, welchem Zweck sie dienten. Nervös zog er seine klamme Jacke enger um den Körper. Der letzte Regenschauer hatte ihn voll erwischt, und so war er sich selbst nicht so recht sicher, ob das Zittern von der Kälte kam oder Resultat des Adrenalins war, das gerade durch seine Adern pumpte.

Bildquelle: Mark Frost auf Pixabay

»Maddox? Leute, lasst mich mal durch!«

Zwischen zwei bulligen, fast vollkommen aus optimiertem Stahl bestehenden Kerlen schob sich jemand hindurch, den er das letzte Mal vor einer halben Ewigkeit gesehen hatte. Zumindest das zierliche Gesicht und die langen, immer zum Zopf gebundenen roten Haare waren ihm bekannt. Der Rest darunter fiel dagegen unter die Rubrik „nachträgliche Modifikationen“ und ähnelte einem Waffenlager auf zwei Beinen.

»Vic?« Die Überraschung war im deutlich anzuhören.

»Meine Herrn …« Ihr abschätziges Schnauben klang immer noch wie früher.

»Entspannt euch doch alle mal ein wenig! Er ist absolut harmlos. Seht ihn euch doch an. Als Spitzel würde er sogar von der Obrigkeit als nicht brauchbar eingestuft werden, und die nehmen fast alles, was sie kriegen können.«

Es war ihm wohl anzusehen, dass er einen Moment brauchte, um eins und eins zusammen zu zählen, denn Vic grinste ihn nur breit an, während sich die Runde nach und nach auflöste. Der Knoten in seinem Hirn hatte sich indes soweit gelöst, dass er nun hoffentlich mehr als ein einziges Wort zustande brachte.

»Du bist beim Syndikat? Was ist aus dem netten Mädchen von nebenan und ihren Prinzipien geworden? Was ist das hier? Was habt ihr vor? Geht es bald wieder los?«

Ohne Luft zu holen, sprudelten die Fragen in einem Atemzug aus ihm heraus. Die Ungewissheit, wie es weiter gehen würde, war fast noch schlimmer als der nagende Hunger, den er seit Tagen mit sich herumschleppte.

»Freut mich auch, dich zu sehen, Maddox! Aber ganz ehrlich, du siehst scheiße aus. Hunger? Dann komm mal mit.«

Dass Vic seine Fragen unkommentiert ließ, nahm Maddox fürs Erste so hin, hatte sie ihm doch zumindest einen vollen Magen in Aussicht gestellt, und so trottete er neben ihr her auf einen der freien Tische zu.

»Setz dich, ich besorg dir was. Ist zwar kein Gaumenschmaus, aber satt macht es allemal.«

Der Aufforderung folgend, ließ er sich auf der wackligen Bank nieder. Während er auf Vics Rückkehr wartete, sah er sich neugierig um, und sein Blick blieb an einem weißen Schopf Haare hängen.

»Du hast Rade also schon gefunden, und man sieht dir an, dass du nicht weißt, was du davon halten sollst.«

Mit Schwung landete eine Schüssel voll undefinierbaren Inhalts vor ihm, und Vic nahm schräg gegenüber auf einen Stuhl Platz, wieder mit diesem wissenden Grinsen in Gesicht.

›Könnte sie das bitte mal lassen?‹

»Ich brauche dich wohl nicht zu erinnern, dass ich mit diesem Typ keine sonderlich guten Erfahrungen verbinde. Du warst dabei, als ich blöderweise im Weg stand, während er die Bar zerlegt hat. Kollateralschaden nannte er es danach abschätzig. Man weiß bei ihm nie, wann er das nächste Mal austickt.«

Vic schüttelte angedeutet den Kopf und schob ihm den Napf direkt vor die Nase. »Iss deine Pampe! Das Zeug ist ungenießbar, wenn es kalt wird. Und ich erzähle dir in der Zeit ein wenig davon, was du in den letzten Wochen so verpasst hast.«

Langsam löffelte er den glibbrigen Nahrungsbrei in sich hinein, während Vic grob zusammengefasst schilderte, was ihm seit der Sichtung des Goliaths entgangen war.

Bildquelle: Computerizer auf Pixabay

Der Angriff hatte die Unterstadt nicht völlig unvorbereitet getroffen, wovon die Regierung weit über ihren Köpfen aber ausgegangen war. Eingeschleuste Spitzel brachten eben nicht alles ans Tageslicht.

Waren die Syndikate im alltäglichen Leben nicht sehr gut aufeinander zu sprechen, so war den Anführern doch bewusst, dass irgendwann so ein Radikalschlag gegen das „Ungeziefer“ im Keller kommen musste. Jeder für sich allein hätte da keine Chance. So wurde vor Jahren eine Allianz im Verborgenen geschlossen und seitdem klammheimlich aufgerüstet. Zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts. Und die Menschen in der Unterstadt wehrten sich. Wenn, dann wollte man schon mit wehenden Fahnen untergehen. Soweit kam es aber nicht. Nachdem die Kriegsmaschinerie, aufgrund der Gegenwehr, nicht mehr einfach so durchmarschieren und alles Leben vernichten konnte, standen die klugen Köpfe dort oben vor einem klitzekleinen Problem. Die andauernden Detonationen von Angriff und Gegenangriff zogen das Fundament von Skyscrapes in Mittleidenschaft, die Statik war schließlich nicht darauf ausgelegt, dass in den tiefsten Ebenen der Stadt ein Krieg ausgefochten werden konnte. Den Plan, sie auszurotten, bis zu seinem Ende zu verfolgen, würde sich also sehr negativ auf das große Wunder der Baukunst auswirken.

»Deswegen ist seit vier Tagen Ruhe?«, nuschelte er, als er sich den letzten Löffel in den Mund schob.

»Ganz genau.« Vic deutete verächtlich gegen die Ebenendecke.
»Die da oben sind der Meinung, dass wir hier unten sowieso verrecken. Ich gebe zu, besonders einladend sieht es momentan nicht aus, aber so ganz ohne Versorgung, wie die feinen Herren in ihren bequemen Sesseln denken, sind wir auch nicht. In die Einzelheiten weihe ich dich ein, wenn wir eine passende Aufgabe für dich gefunden haben. Wie du siehst, können wir jede Hand gebrauchen.«

Maddox fühlte sich aufgrund dieser Informationen, gelinde gesagt, etwas überfahren. Er ließ seinen Blick abermals schweifen, damit Vic ihm die Unsicherheit nicht wieder an der Nase ablesen konnte. Dabei blieb er erneut an dem weißen Haarbüschel hängen, das von einer ganzen Schar an Kämpfern umringt stand. Es wirkte, als ob die anderen stolz darauf waren, Rade in ihrer Mitte zu haben. Gestik und Mimik grenzten schon fast an Ehrfurcht. Dieses Bild passte so gar nicht zu dem, was Maddox aus der Vergangenheit kannte. Angst ja, aber zu dem eigenwilligen Ex-Soldaten aufzusehen, nein.

»Und wie passt Rade hierher? Ich meine, der macht doch nur etwas, wenn es zu seinem eigenen Vorteil ist.«

»Hier wirst du wohl umdenken müssen. Rade hat unter den Leuten hier so etwas wie einen Heldenstatus. Sprich ihn aber bloß nicht darauf an! Das kann er gar nicht ab. Zu viele Erinnerungen. Er ist ausgetickt, nachdem er zusehen musste, wie Lux bei einem Angriff in Stücke gerissen wurde und, im selben Moment, Leon auch nur knapp davor war, über die Klippe zu springen.«

»Warte mal. Wer ist Leon?«

»Sein Partner.« Wieder grinste Vic ihn wissend an.

»Es gibt tatsächlich jemanden, der es mit Rade aushält? Und der Rade nicht schon nach einer Stunde langweilt? Ich fasse es nicht. Aber was hat sein Aussetzer mit dem Status zu tun, den er hier genießt? Ich meine, dieses Unkontrollierbare hatte er früher ja auch schon.«

Jetzt wurde Vic schlagartig ernst.

Bildquelle: ntnvnc auf Pixabay

»Rade ist wie ein Wahnsinniger auf die Drohnen losgegangen, hat seine ganze Wut an den Dingern ausgelassen. Es war ihm wohl egal, dass er draufgehen könnte. Ob Leon durchkommt, stand zu dem Zeitpunkt nämlich noch nicht fest. Für das Syndikat ein Glücksfall. Die Ärzte haben Leon wieder zusammengeflickt und Rade somit einen Grund gegeben, weiter zu kämpfen, nachdem er seinen ersten Frust in diesem Overkill losgeworden ist. Er wurde quasi zur Speerspitze des Widerstands. Durch das Wissen aus seiner aktiven Zeit als Soldat konnte er allen anderen zeigen, wie sich die Maschinen am effektivsten ausschalten lassen. Er hat uns damit die Hoffnung gegeben, diesen ganzen Scheiß irgendwie zu überleben.«

Wow. Rade war also doch nicht die emotionslose Kampfmaschine, die er immer in ihm gesehen hatte. Fasziniert beobachtete er, wie sich Rade zwischen den anderen einfügte, mit ihnen wohl über einen Scherz lachte. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, die zum Ende der Kämpfe passte.

Ganz abrupt drehte sich Rade dann jedoch zur Seite. Es wirkte, als ob seine Sensoren etwas ausgemacht hätten, das seine volle Aufmerksamkeit erforderte. Keinen Angreifer, dazu passte das Lächeln nicht, das sich warm auf seinem Gesicht ausbreitete.

Maddox‘ Blick folgte der Richtung, in die sich Rade umgedreht hatte, bis zum Eingang eines Gebäudes. Dort stand ein Mann, dem anzusehen war, dass er bis vor kurzem noch die meiste Zeit in Gesellschaft von Ärzten verbracht hatte. Die Anschlüsse der kybernetischen Prothese, die die komplette Schulter bis zum Halsansatz ersetzte, und allem Anschein nach auch einen großen Teil des Brustkorbs, lugten unter dem weiten Ausschnitt des Shirts hervor. Da der Körper die neuen Teile noch nicht vollständig adaptiert hatte, leuchteten die frischen Wundränder in tiefstem Rot und standen wulstig über. Die rechte Gesichtshälfte bestand fast vollständig aus Narbengewebe, das unterhalb der Augenhöhle in ein kybernetisches Okular und dann in eine stählerne Schädeldecke überging. Wenn sich Maddox die linke Gesichtshälfte ansah, musste der Mann einmal auffallend hübsch gewesen sein. Jetzt war davon nicht mehr viel übrig.

Rade schien das allerdings keineswegs zu stören. Der war in der Zwischenzeit nämlich an den Fremden herangetreten. Vorsichtig legte Rade seine Hände an die Wangen des Neuankömmlings, lächelte ihn an und küssten ihn schließlich zärtlich.

›Das muss dann wohl dieser Leon sein‹, sinnierte Maddox.

»Tolles Paar, die beiden!«, mit diesen Worten riss Vic ihn aus seinen Beobachtungen. Sie drückte ihm die leere Schüssel und den Löffel in die Hände und nickte in Richtung der Suppenküche, aus der sie die Mahlzeit zuvor organsiert hatte.
»Du hast jetzt wirklich genug gegafft. Räum dein Zeug weg!«

Mit einem Ächzen stand er auf, drehte sich dann aber nochmal zu Vic um. »Und wie geht es jetzt weiter?«

»Jetzt besorgen wir dir noch etwas, in dem du nicht aussiehst wie ein abgehalfterter Zombie, und dann blicken wir nach vorne … was auch immer die Zukunft für uns bereit hält.«

Diesmal war es kein Grinsen, das ihm entgegenschlug, sondern ein freundliches, ehrliches Lächeln. Maddox hatte es schon fast begraben, dieses Gefühl der Hoffnung, das hier an diesem kaputten Ort und inmitten dieser fremden Menschen plötzlich immer größer wurde.

»Danke!«

Auch ich möchte Danke sagen.

Danke an E.F. v. Hainwald für sein Interesse an dem, was in den Köpfen seiner Leser vorgeht. Der mir die Möglichkeit gegeben hat, meine Gedanken zum Fortgang von “Cyberempathy” in Worte zu fassen.
Und ein riesengroßes Danke an Alex, für die Fehlersuche und vieles Andere mehr.

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