„Requiem: Auf die Vergangenheit“ von Dominik A. Meier

„Requiem: Auf die Vergangenheit“ von Dominik A. Meier

Verlag: Self-Publishing

ISBN: 979-8681818724

Softcover: 485 Seiten

Release: September 2020

Genre: Science-Fiction, Zeitreise

Teil einer Reihe: Requiem
1. Auf die Vergangenheit

© Klapptext, Zitat- und Coverrechte: Dominik A. Meier

Vorweg möchte ich mich noch ganz herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken.

Laut Gesetzgebung fällt dieser Beitrag dadurch unter „Werbung“!

Beschreibung:

„Ich hatte die Zeit immer als Fluss begriffen, doch sie war vielmehr wie ein See, in dem ein geschickter Fischer sein Netz auswerfen und einholen konnte, wie es ihm beliebte.“

Drei Legionen bietet Rom auf, um die Grenzen Germaniens zu sichern, doch in der Dunkelheit der endlosen Wälder sieht sich das Imperium einem gnadenlosen Abnutzungskampf gegenüber. Legionär Vulpes steht als Späher an vorderster Front und macht in der Einsamkeit des fremden Landes eine Entdeckung, die alles verändert. Ein Krieg, begonnen in der Zukunft und ausgetragen in der Vergangenheit, tobt über die Grenzen der Zeit hinweg und treibt seine Klauen in die Gegenwart. Will er nicht im Sturm dieses Krieges vergehen, muss Vulpes alles hinter sich lassen, was er kennt – und sich auf einen Pfad begeben, der ihn zu den dunkelsten Stunden der Menschheit führt.

Requiem: Auf die Vergangenheit. Ein Zeitreise-Abenteuer.

Mein Eindruck:

Dominik A. Meier war für mich bis dato absolutes Neuland. Der Klapptext zu „Requiem – Auf die Vergangenheit“ las sich wirklich gut, weshalb ich extrem neugierig auf diese Geschichte war, zumal die Bewertungen für die Bücher des Autors durchgängig positiv ausfallen. Aufgrund dieser Rezensionen hatte ich auch eine gewisse Erwartungshaltung, bevor ich mich auf die Reise durch die Zeit begeben habe.

Begonnen habe ich diese Reise in den nebligen Wäldern Germanien, an der Seite von Vulpes, der mit seiner Einheit auf einer Patrouille in einen Hinterhalt der Germanen gerät und als einziger überlebt bzw. bewusst am Leben gelassen wird. Der erste Schritt in seiner Laufbahn als Zeitsoldat, denn nach dem Gemetzel findet er sich plötzlich in der Zukunft wieder und wird für einen Krieg rekrutiert, der auf allen Zeitebenen ausgefochten wird.

Der Autor schreibt flüssig und auch der komplexen Zeitreisetheorie lässt sich gut folgen. Für mich gibt es bei Vulpes Geschichte leider trotzdem ein großes Aber …

Dominik A. Meier treibt seine Erzählung von Beginn an mit sehr hohem Tempo voran. Ein entscheidendes Ereignis reiht sich an das nächste, welche auch noch ausschließlich aus Vulpes Sicht in der ersten Person erzählt werden. Es gibt keinen Blick nach links oder rechts. Für mich fühlte es sich so an, als ob ich regelrecht durch die Geschichte gehetzt werde und die erschaffene Welt nur oberflächlich angekratzt wird. Die Folge daraus für mich ist, dass sich absolut keine Atmosphäre aufbaut und auch der Versuch Vulpes etwas Persönlichkeit zu geben, dabei auf der Strecke bleibt.

Für jemanden, der gerne von einer Actionszene in die nächst springt, ist „Requiem – Auf die Vergangenheit“ sicherlich interessant. Wer eine atmosphärisch dichte Geschichte sucht ist damit allerdings nicht gut bedient. Für mich war es definitiv nichts, was ich mit dem Lesen eines Folgebands weiterführen möchte. Aufgrund der Idee und der flüssigen Erzählweise gibt es von mir deswegen noch das Prädikat Geschmackssache.

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