„Graues Meer und blaue Sonnen“ von Nathan Jaeger

 Verlag: Self-Publishing

ISBN: 978-1490452210

Softcover: 318 Seiten

Release: März 2013

Genre: Contemporary

Teil einer Reihe: –

 

© Coverrechte: Nathan Jaeger / Autor

Rezension

Kein typisches „und sie lebten glücklich und zufrieden…“, dennoch märchenhaft!

Als Leser steigt man zu Anfang in eine Szene ein, die beklemmender nicht sein könnte. Julius, der apathisch und völlig in sich zurückgezogen in einem Krankenhausbett in einer psychiatrischen Klinik liegt, während sein behandelnder Arzt versucht diese Lethargie aufzubrechen, indem er Juli ermuntert seinen bisherigen Weg aufzuschreiben um dessen Zustand auf den Grund zu gehen… und ab hier beginnt das Märchen. Julius Leben war perfekt, er hatte eine liebevolle Familie, tolle Freunde, eine aussichtsreiche Zukunft und, nachdem der Groschen gefallen war, auch die Liebe seines Lebens. Doch wie passt der Buchauftakt in dieses Bild und kann Juli sich aus dem tiefen Loch, in dem er gefangen ist, befreien?

Eine Geschichte, über das Zerbrechen einer Seele und das Zurückkämpfen ins Leben, welche ausschließlich aus der Sicht von Julius erzählt wird. Durch den flüssigen Schreibstil taucht man ohne Anlaufzeit sofort in die Story ein, alle Protagonisten sind toll ausgearbeitet und so authentisch beschrieben, dass man jeden einzelnen ins Herz schließt. Der Autor hat hier die volle Palette an Gefühlen verarbeiten ohne dabei kitschig zu werden. Wer allerdings nahe am Wasser gebaut ist, sollte sich zusätzlich zu dem Buch auch noch eine Großpackung Taschentücher besorgen.

Ein absolutes Must-Read und somit eine 100%ige Leseempfehlung von mir.

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